Ortsplan

Der besondere Sooler Hügel

Sool befindet sich auf den Trümmern des gewaltigen, prähistorischen Guppenbergsturzes an der Westseite des Tales, der seine Felsmassen auf die gegenüberliegende Talseite schleuderte. Die Linth bahnte sich dann ihren Weg durch die so entstande Talsperre. Sool liegt daher auf einem siebartigen - allerdings stabilen - Boden, in welchem das Wasser schnell versickert, so dass es von Überschwemmungen verschont bleibt. In einigen Mulden lagerte sich später Lehm ab, der das Wasser zurückbehielt, womit eine Besiedlung überhaupt möglich war.

Erreichbarkeit

Sool ist per Strasse von Mitlödi oder Schwanden aus erreichbar.

Es gibt täglich einige Busverbindungen nach Sool vom Bahnhof Schwanden aus.

Strassen

Im Zentrum stehen zwei Häuser so nahe beisammen, dass für grosse Lastwagen kein Durchkommen ist. Es ist wichtig, den Chauffeuren rechtzeitig zu sagen, ob sie nun von Mitlödi oder von Schwanden herauffahren sollen.

 

Die Strassennamen richten sich meist nach ursprünglichen Bezeichnungen, sogar nach sehr alten wie im Falle des Landesfussweges, der früher Lochgässli hiess.

 


Grenzen

Sool - bis Ende 2010 eine eigenständige Gemeinde und seit anfangs 2011 eines der 17 Dörfer von Glarus Süd - grenzt hoch oben auf 2384 müM  beim Schwarzstöckli an die beiden anderen neuen Glarner Gemeinden Glarus Mitte und Glarus Nord - und an gleicher Stelle auch an den Kanton St.Gallen. 

Das Dorfgebiet reicht in den Sernf hinunter (auf einer rund vier Kilometer langen Strecke von der Zentrale des Kraftwerkes Sernf-Niederenbach bis zum Ausserhöfli von Engi), und auch die Linth bildet, vom Sändli in Schwanden bis zum Steg bei Mitlödi, auf rund einem Kilometer die Dorfgrenze.